Saftfasten – alles, was du wissen musst

Saftfasten: Grundlagen und Infos (Headermood)

Was ist Saftfasten und was musst du dabei beachten?

Saftfasten ist eine besondere Form des Fastens, bei der für einen bestimmten Zeitraum auf die Zufuhr von fester Nahrung und Genussmitteln verzichtet wird. Der Körper erhält eine Pause von der Verdauungsarbeit, aber dennoch Vitamine und andere Nährstoffe. 

Auf diese Weise entlastest du den Organismus und den Stoffwechsel, genießt im Vergleich zu anderen Fastenarten aber einen großen Vorteil: Gesunde und nährstoffreiche Säfte versorgen deinen Körper in dieser Zeit weiterhin mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen. 

Saftfasten ist somit eine besonders schonende und alltagstaugliche Art des Fastens und eignet sich auch für Einsteiger*innen ideal. 

Wie funktioniert Saftfasten?

Das Saftfasten besteht aus einem vorher festgelegten Programm. Dieses erstreckt sich über mehrere Tage, etwa als 7-Tage-Programm, bis hin zu einer Zeitspanne von mehreren Wochen. Wir empfehlen dir, bei deiner ersten Saftkur mit einem kurzen Zeitraum von etwa 5 Tagen zu beginnen. Diesen Zeitraum benötigen Fasteneinsteiger*innen mindestens, um in den vollen Genuss der positiven Stoffwechselprozesse zu gelangen.

Wenn dir das Heilfasten mit Säften gut bekommt, kannst du den Zeitraum beim nächsten Mal auf eine Woche ausweiten. Auch Expert*innen raten für eine optimale Erfahrung zu 7 Tagen bis maximal 2 Wochen. Wenn du länger als zwei Wochen fasten möchtest, solltest du zunächst ärztlichen Rat einholen.

Während des Saftfastens folgst du einem kontrollierten Plan, der unabhängig von der Länge immer nach dem gleichen Schema abläuft:

  • Erster Tag: Entlastung und Vorbereitung
  • Fastentage
  • Letzter Tag: Aufbautage oder Fastenbrechen

Trinken beim Fasten

Während des Saftfastens trinkst du je nach Belieben 5 bis 7 große Gläser Saft täglich. Zusätzlich solltest du mindestens 2-3 Liter stilles Wasser pro Tag trinken. Du kannst die Kur zusätzlich durch Tees ergänzen.

Die besten Säfte beim Fasten

Es gibt eine breit gefächerte Auswahl an Gemüse- und Obstsäften, welche sich für das Fasten eignen. Zusätzlich kannst du die Säfte mit frischen Kräutern, Ingwer oder Kurkuma anreichern. Auf Kaffee solltest du beim Saftfasten allerdings verzichten, ebenso auf Alkohol.

Eine ausgewogene Zusammenstellung hochwertiger Demeter-Gemüsesäfte für ein 7-Tage-Saftfastenprogramm findest du in unserem Fastenkasten.

Gerade für Einsteiger*innen können Gemüsesäfte beim Fasten aber oftmals zu intensiv oder gar bitter schmecken.

Du kannst deine Kur daher bedenkenlos durch einige Obstsäfte abwechseln oder den Gemüsesaft mit etwas Obstsaft mischen. Dabei reichen schon kleine Mengen an Obstsaft für eine fruchtige Note aus.

Fasten und (Frucht)Zucker

Grundsätzlich solltest du beachten: Gemüsesäfte eignen sich besser zum Saftfasten, da Obstsäfte mehr Fruchtzucker enthalten und deinen Blutzuckerspiegel ansteigen lassen.

Gemüsesäfte - Ideal fürs Saftfasten (Image)

Wie wirkt Saftfasten?

Beim Saftfasten nimmst du weniger Kalorien zu dir als sonst. Die Folge: Der Körper passt die Stoffwechselprozesse an und greift zur Deckung des Nährstoffbedarfs vermehrt auf die körpereigenen Quellen zurück. Im Zuge dessen baut er zunächst Glykogenspeicher ab, danach geht es an die Fettreserven.

Der Verzicht auf feste Nahrung entlastet gleichzeitig die Verdauung, sodass dein Körper mehr Zeit für andere wichtige Stoffwechselprozesse bekommt.

Welche Risiken hat Saftfasten?

Gerade bei kurzen Zeiträumen, etwa 7 bis 14 Tage, ist Saftfasten für gesunde Menschen in den meisten Fällen unbedenklich. In diesem Zeitraum treten in der Regel keine Mangelerscheinungen oder Nebenwirkungen auf.

Während der ersten Tage kann es vorkommen, dass du Kopfschmerzen bekommst oder vermehrt müde bist und frierst. Bei Letzterem helfen heiße Tees.

Alternativ kannst du die Gemüsesäfte auch erwärmen und als Suppe genießen.

Wenn du einen empfindlichen Magen hast oder an einer Fruktose-Unverträglichkeit leidest, kann sich das Saftfasten auf deinen Stuhlgang auswirken und du kannst Durchfall bekommen. Verzichte in diesem Fall besser auf Fruchtsaft beim Fasten und verzehre nur Gemüsesäfte.

Voelkel Fastenkasten Sorten in 20226 (Headerimage)

Für wen eignet sich das Saftfasten?

Grundsätzlich kann jeder gesunde, vitale Mensch eigenverantwortlich fasten. Solltest du jedoch unsicher sein oder Vorerkrankungen haben, empfehlen wir dir, auf das Saftfasten zu verzichten oder es nur nach ärztlicher Rücksprache durchzuführen.

Dazu gehören etwa:

  • Herzkrankheiten
  • Essstörungen
  • Diabetes
  • Kreislaufschwäche
  • Bluthochdruck
  • Nährstoffmangel
  • Untergewicht

Auch bei längeren Zeitspannen solltest du zunächst ärztlichen Rat einholen. Kläre vorab, welche Fastenart zu dir passt.

Auf das Fasten verzichten solltest du, wenn du gerade schwanger bist oder stillst. Ebenso ist eine Saftkur für Kinder und Jugendliche ungeeignet. Diese Personengruppen benötigen eine höhere Nährstoffzufuhr, die während des Saftfastens nicht gewährleistet ist.

Was sind Demeter-Säfte?

Demeter ist ein Bio-Anbauverband, der ein eigenes Bio-Siegel – das Demeter-Logo – vergibt. Dieses ist eines der ältesten und strengsten in Deutschland und geht weit über die EG-Öko-Verordnung und das deutsche staatliche Bio-Siegel hinaus.

Nur Anbauende und Hersteller*innen, die sich an die Qualitätsstandards des biologisch-dynamischen Anbaus bzw. die Verarbeitung nach den Demeter-Richtlinien halten, dürfen dieses Logo führen.

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Eine ausgewogene und bunte Mischung an verschiedenen Säften ist die ideale Grundlage für eine Saftkur: Nicht nur deckst du damit viele Nährstoffe ab – es wird dir auch geschmacklich nicht langweilig!

Der Fastenkasten von Voelkel bietet sowohl Fasteneinsteiger*innen als auch erprobten Fastenden eine Auswahl an leckeren, gesunden und hochwertigen Demeter-Säften für ein Programm von bis zu 7 Tagen.

Im Fastenkasten sind enthalten:

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Fasten: Häufige Fragen

Beim Saftfasten gönnst du deinem Körper eine Pause von der Verdauungsarbeit. Der Stoffwechsel schaltet auf Energiegewinnung aus den eigenen Reserven um.

Die dabei anfallenden Stoffwechselprodukte werden über alle Ausscheidungsorgane ausgeleitet. Hierzu zählen Haut und Schleimhäute, Leber, Nieren, Darm und Lunge.

Wichtig ist, dass du immer nach dem gleichen Schema verfährst: Starte dein Saftfasten mit einer Vorbereitung und ende mit Aufbautagen. So bereitest du deinen Körper auf die Veränderungen vor.

Mache dir für die Fastentage einen Plan, welches Obst und welches Gemüse du in Form von Säften zu dir nehmen möchtest. Wie viel Saft du trinken solltest, ist abhängig von Fastendauer und persönlichem Befinden: Zwischen 5 und 7 Gläsern sind in der Regel ausreichend. Sorge außerdem dafür, dass du zusätzlich viel stilles Wasser und Tee trinkst.

Fasteneinsteiger*innen benötigen in der Regel mindestens 5 volle Fastentage, um in den vollen Genuss der positiven Stoffwechselprozesse zu gelangen. 2 Fastenkuren pro Jahr haben sich als sinnvoll erwiesen.

Fastenexpert*innen raten gesunden Menschen, mindestens 7 Tage lang zu fasten. Eine Anleitung zum Saftfasten findest du in unserem unserem 7-Tage-Programm. Wenn du gerne ein etwas längeres Programm machen möchtest, kannst du bis zu 14 Tage Saftfasten. Vor längere Fastenkuren raten wir, ärztlichen Rat einzuholen. 2-tägiges Intervallfasten, z. B. über das Wochenende lässt sich gut in den Alltag einbauen und nach Belieben oft wiederholen.

  • Gesunde, erwachsene Menschen, die vital sind, können in der Regel bedenkenlos eine Fastenkur eigenverantwortlich zu Hause durchführen.

    Wenn du aufgrund von Vorerkrankungen zweifelst, wie z. B. bei bekannten Herz-Kreislauf-Problemen, erhöhtem Blutdruck, Herz-Gefäß-Erkrankungen und chronischen Darmentzündungen, ist eine Absprache mit dem Hausarzt bzw. Ärztin in jedem Falle dringend zu empfehlen.

Kinder und Heranwachsende, schwangere Frauen, stillende Mütter und Personen, die regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen.

Bei der Kur handelt es sich nicht um eine Diät. In den ersten 3-4 Tagen ist ein schneller Gewichtsabfall zu verzeichnen, der ab Tag 5 etwas stagnieren kann.

Die Hälfte des zügigen Gewichtsverlustes basiert darauf, dass eingelagertes Wasser und Salzdepots ausgeschwemmt werden. Erst danach geht es an die Fettreserven.

Das Hungergefühl, das während einer herkömmlichen Reduktionsdiät mit fester Nahrung entsteht, ist häufig stärker als das beim Saftfasten. Die Entlastungstage vor dem Saftfasten bereiten den Körper gut auf das Umschalten auf Flüssignahrung und das Decken des Energiebedarfs aus dem körpereigenen Depot vor.

Sollte es anfangs dennoch zu einem Hungergefühl kommen, trinke reichlich heißes Ingwerwasser in kleinen Schlucken, das füllt und beruhigt den Magen.

Grundsätzlich gilt: Auf den Kreislauf achten und eher auf leichtes Krafttraining beziehungsweise moderates Ausdauertraining setzen.

Nimm zur Sicherheit dein Handy und etwas Traubenzucker mit und gehe, wenn möglich, nicht alleine zum Sport.

Wer das Saunieren gewohnt ist, kann dies während der Fastentage beibehalten. 

Achte dabei aber auf Kreislaufstabilität und etwas mehr Ruhezeit zwischen den einzelnen Saunagängen.

Fitnessexpert:innen sagen, wenn über längere Zeit kein Eiweiß über die Nahrung zugeführt wird, greift der Körper auf seine eigenen Proteinspeicher, wie beispielsweise die Muskulatur, zurück.

Für die befristete Dauer des Saftfastens stellt das in der Regel kein Problem dar. Durch moderate Bewegung während des Fastens kannst du Muskelabbau vorbeugen. 

Bei gesunden Menschen ist eine Mangelversorgung nicht zu befürchten. Durch hochwertige Demeter-Gemüsesäfte werden dem Körper eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralien zugeführt.

Während eines 7-tägigen Saftfastens ist ein Eiweißdefizit nicht zu befürchten.

In der Regel nehmen wir über unsere Ernährung ohnehin zu viel Eiweiß auf, so dass der Körper während des Fastens ausreichend Reserven hat.

Gemüse Reihe / Trennergrafik

Du hast noch weitere Fragen?

Falls du noch weitere Fragen zum Saftfasten oder anderen Themen hast, hilft dir gerne unsere Fastenleiterin und Ernährungsexpertin Friederike Behning weiter. Nimm jetzt Kontakt zu uns auf!